09 Sep

Akne als Einstellungsrisiko?

Was als Teenager beginnt, kann sich lange Jahre erstrecken: Eine Erkrankung an Akne. Vor allem im Jugendalter leiden die Betroffenen sehr an ihrer äußerlichen Erscheinung, schließlich handelt es sich bei Akne um eine Hautkrankheit, welche sich durch Pusteln, Pickel und andere ungewöhnliche Veränderungen (vor allem der Gesichts-) Haut äußert. In einer Gesellschaft, in der immer mehr Wert auf das äußere Erscheinungsbild gelegt wird und in der uns die Bilder in den Zeitschriften oder im Fernsehen demonstrieren, was „schön“ ist und was nicht, können Jugendliche mit Akne stark an Selbstzweifeln leiden.

In einigen Fällen sind auch lange nach der Jugendzeit noch Narben im Gesicht zu erkennen, die auf die Vergangenheit mit Akne zurück zu führen sind. Natürlich kann man mit Make up viele Unebenheiten des Hautbilds verdecken, allerdings kann dadurch nicht garantiert werden, dass alles verschwindet. Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen auch im Erwachsenenalter noch an ihren Selbstzweifeln leiden können und sich aufgrund ihres Aussehens schlechtere Chancen bei der Einstellung ausrechnen. Doch kann Akne wirklich ein Einstellungsrisiko sein?

Eigentlich nicht, denken wir. Denn schließlich sollte es denjenigen, die ihr Personal auswählen, doch eher auf die Kompetenzen der Bewerber ankommen. Allerdings gibt es auch Branchen, in denen es schwer fällt, Fuß zu fassen, wenn man nicht dem gängigen „Schönheitsideal“ entspricht. Die Modebranche oder das Drogeriegeschäft fallen uns hierbei ein. Sicherlich, laut dem Grundgesetz darf niemand wegen seiner äußeren Erscheinung diskriminiert werden.

Aber es gibt genügend Wege, die Bewerber, die man nicht wegen ihres Aussehens einstellen möchte, abzulehnen. Betriebe erklären beispielsweise einfach, dass sie einen anderen Bewerber vorgezogen haben, weil er besser ins Team passe. Damit ist die Sache dann leider erledigt.

Mittlerweile gibt es eine Reihe an guten Mitteln aus der Apotheke, die den Betroffenen helfen, ihre Akne besser unter Kontrolle zu halten. Dadurch können die Erkrankten auch wieder mit einem größeren Selbstbewusstsein durch’s Leben gehen.

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