09 Sep

Berufskleidung häufig Pflicht

Es gibt Berufe, in denen für alle diejenigen, die diese Berufe ausüben wollen, eine besondere Kleidung Vorschrift ist – die Berufskleidung. Zu diesen berufen zählen beispielsweise alle Tätigkeiten, für die man eine Uniform benötigt (Polizeidienst, Marine, Bundeswehr, Flugverkehr) oder auch bestimmte gastronomische oder handwerkliche Berufe, bei denen man eine besondere Arbeitsbekleidung trägt (Koch/Köchin, Maler/in, Schornsteinfeger/in) und so weiter.

Gerade auch junge Auszubildende, die sich über den neuen Ausbildungsplatz freuen, müssen bedenken, dass sie zuerst einmal in die neue Berufskleidung investieren müssen. Solche Uniformen können – je nach Branche- auch einiges kosten. Häufig müssen dann die Eltern mithelfen, das ganze zu finanzieren. Bedenken sollte man auch, dass gleich mehrere Ausführungen solcher Kleidungsstücke besorgt werden sollten – die Kochjacke eines Kochs muss zum Beispiel häufiger gereinigt werden, also benötigt er in dieser Zeit ein Ersatzmodell.

Es gibt jedoch auch Branchen, in denen man zwar keine festgelegte Uniform oder Arbeitsjacke/Hose tragen soll, in denen jedoch trotzdem eine gewisse Kleiderordnung vorherrschend ist. Diese Kleiderordnung findet man beispielsweise häufig im Dienstleistungssektor, wie etwa in Banken. Hier gibt es klare Regeln, so dürfen Männer in manchen Geschäften keine kurzen Hosen im Sommer tragen. Für Frauen werden hier eher Kostüme, Hosenanzüge oder Röcke empfohlen anstatt der Jeans, die eventuell zu leger aussehen könnte.

Wessen Kleidungsstil dies nicht im Alltag ist, der muss auch hier zuerst einmal einiges an Geld für die neue Berufskleidung ausgeben. So mancher Jugendlicher kauft für diese Zwecke seine erste Krawatte, da er jetzt einen Anzug in der Ausbildung tragen muss! Der Faktor Berufskleidung ist also nicht zu unterschätzen, wenn man sich Gedanken über die eigene Ausbildungs- und Finanzplanung macht!

Glücklicherweise gibt es für einige Ausbildungsgänge in Deutschland auch das MeisterBAföG, welches man in Anspruch nehmen kann. Nähere Informationen darüber, ob Sie diese Fördergelder beziehen und beantragen können, erhalten Sie bei Ihrem BaföG-Berater.

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