28 Sep

Lernen lernen: Wie Eltern ihren Kindern dabei helfen können

Wir lernen ein Leben lang. Es gibt das Lernen fürs Leben durch Erfahrungen, die wir tagtäglich machen, unter anderem mit unseren Mitmenschen. Dann gibt es das andere Lernen, nämlich das Lernen von Fachwissen in der Schule und in der Ausbildung. Gerade wenn ein neuer Abschnitt beginnt, dann ist das Lernen von den Heranwachsenden in der jeweiligen Situation erst zu lernen. Oft sind aber die Kinder und Jugendlichen überfordert und wissen gar nicht, wie sie die ganze Sache angehen sollten, um effizient zu lernen und dabei Erfolge im eigenen Wissen und der eigenen Kompetenz zu erkennen und Spaß dabei zu haben. Eltern können hierbei Hilfestellungen geben.

Das Lernen in der Schule
In den ersten Klassen der Grundschule ist das Lernen sehr spielerisch gestaltet. Es gibt noch keine Noten. In der vierten Klasse dann wird es ernst, denn das Übertrittszeugnis muss mit den entsprechenden Noten geschafft werden. Das Lernen ändert sich in dieser Stufe auch. Ein Beispiel ist der HSU-Unterricht. Der Stoff, der über mehrere Stunden erarbeitet wurde, wird nun in einer Prüfung abgefragt. Die Eltern müssen den Kindern helfen, nicht nur von einer auf die andere Stunde zu lernen, sondern immer wieder den Stoff zum gleichen Thema zu wiederholen, um ihn dann präsent zu haben, wenn in der Prüfung danach gefragt wird. Kommt der große Schritt ins Gymnasium, so ist der Unterricht wieder ganz andern aufgebaut. Die Themen sind anspruchsvoller und umfangreicher. Ein Beispiel ist das Vokalbellernen. Während in der Grundschule pro Woche vielleicht fünf neue Vokabeln gelernt wurden, gibt es in der fünften Klasse wöchentlich vielleicht 25 – 30 neue englische Wörter. Eltern können abfragen und Anleitung geben, wie man mit einem Karteikasten besser lernen kann.

Das Lernen in der Ausbildung
Die Ausbildung ist dann in einem Fach, das einem liegt. Jederwählt sich einen Beruf, für den er Talente und Begabungen hat. Das Lernen wird etwas leichter. Es gibt aber auch Fachgebiete, die eine Ausbildung zwangsweise mit sich bringen, mit denen sich die Heranwachsenden schwer tun, so etwa kaufmännisches Hintergrundwissen in sozialen Berufen. Da die Auszubildenden meist noch nicht volljährig sind, kümmern sich auch hier die Eltern darum, dass alles gut läuft. Gibt es Probleme, so kann man jederzeit Tipps vom Experten bekommen, so etwa von Thorsten Wulff (http://www.torstenwulff.org/2015/09/14/torsten-wulff-erziehungstipps/). So können Eltern ihrem Nachwuchs jederzeit beim Lernen lernen helfen.