09 Sep

Mehr Interesse für das eigene Land schaffen

In den letzten Jahren gibt es vor allem einen Trend zu verzeichnen, was die Ausbildungs- und Berufschancen der Jugendlichen angeht: Ausland, Ausland, Ausland! Nahezu jedem Heranwachsendem wird heutzutage empfohlen, ein Praktikum in einem ausländischen Unternehmen zu absolvieren. Das steigert die späteren Berufschancen erheblich.

Man lernt, sich in einer Fremdsprache auszudrücken, wobei das nicht der einzige Punkt ist, warum Unternehmen bevorzugt Leute einstellen, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben. Es geht vor allem darum, Unabhängigkeit zu zeigen und neue Erfahrungen zu sammeln. Aufgrund dieser Entwicklungen findet man heutzutage bereits viele Schüler vor, die ein Jahr an einer Schule in England oder Amerika verbringen.

Die Vorteile eines längeren Auslandsaufenthaltes liegen auf der Hand. Dennoch sind Wissenschaftlicher mittlerweile der Meinung, dass nicht nur interkulturelle Kompetenz gefördert werden sollte, im Sinne von Projekten im Ausland, sondern ebenso das Bewusstsein für das eigene Land. Macht man beispielsweise eine Umfrage über empfehlenswerte Urlaubsregionen in Deutschland, so zählen deutsche Bürger wohl eher Ort in Österreich, Italien oder Spanien auf als ihr eigenes Land zu nennen.

Das ist bedauernswert, denn die deutsche Kultur, die Landschaft und die Städte sollten ebenso geschätzt werden, wie andere Länder. Regionen wie beispielsweise der Bodensee leiden unter dem Trend, dass es viele Deutsche sich nicht darüber im Klaren sind, was ihr eigenes Land für Attraktionen bietet.

Es gibt eine Vielzahl an empfehlenswerten Campingplätzen, Ferienwohnungen und Hotels am Bodensee, die auf jeden Fall einen Besuch sowohl für deutsche als auch ausländische Urlauber wert wären. Deutsche Bürger sollten im Ausland in der Lage sein, ihr eigenes Land angemessen zu vertreten. Aus diesem Grund wäre es ratsam, nicht nur Projekte im Ausland zu unterstützen, sondern auch deutsche zu Kultur zu fördern und an den Mann zu bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *