09 Sep

Alle Branchen auf einen Blick

Wer genau weiß, welchen Ausbildungsberuf er wählen möchte, steht nun vor der Frage, in welcher Branche oder Stadt er die Ausbildung beginnen will.

Ein Branchenbuch kann hier weiterhelfen. Der Suchende wählt zunächst die gewünschte Stadt aus. Anschließend sucht er die favorisierte Branche aus (z.B. Schreinereien) und filtert so die Firmen, die für eine Bewerbung relevant sind. Diese Art der Ausbildungssuche- und Bewerbung nennt man Initiativbewerbung. So können Schulabsolventen selber, ohne eine konkrete Stellenausschreibung, aktiv werden und bei ihren Wunschbetrieben eine Bewerbung loswerden. Gleiches gilt natürlich für einen Quereinstieg oder Berufszurückkehrer. Ein Branchenbuch bietet die Gelegenheit branchenspezifisch nach Unternehmen zu suchen.

Man kann selbstverständlich das Branchenbuch auch für andere Auskünfte verwenden. Gerade bei speziellen Suchen leistet es gute Dienste. Sucht z.B. ein Musikstudent ein Geschäft, das Notenhefte verkauft, so kann er im Branchenbuch unter der Rubrik „Notenhandel“ als Suchbegriff eingeben und als Ergebnis erscheinen alle Firmen, die in der Stadt Notenhefte verkaufen. Diese Art der Suche spart viel Zeit und Nerven, da man sofort alle Daten, von Telefonnummer über Adresse und sogar die Markierung in einem Stadtplan auf einen Blick hat.

Doch nicht nur für Azubis oder Studenten ist das Branchenbuch ein nützlicher Dienstleister.

Auch für Mütter, die Kindergärten oder Tagesmütter suchen, Sportbegeisterte, die auf der Suche nach einem Sportverein oder Fitnessstudio in der Nähe sind oder Menschen, die Sprachschulen, Dolmetscher oder Volkshochschulen suchen, ist das Branchenbuch bundesweit von Vorteil.

Für Leute, die neu in eine Stadt ziehen kann das Branchenbuch Erste Hilfe leisten! Waschmaschine anschließen, Fernseher kaputt, Wohnungsschlüssel nachmachen oder Laminat verlegen – es gibt keine Dienstleistung, die das Branchenbuch nicht kennt.

Ein entscheidendes Argument die gezielte Suche im Branchenbuch der Onlinesuche mit Suchmaschinen vorzuziehen ist, dass man alle Informationen gesammelt auf einer Seite hat und nicht erst viele Suchergebnisse anclicken muss, bis man das Richtige gefunden hat.

So kann man sein Stadt auch einmal von einer anderen Seite kennen lernen und wird erstaunt sein, wie viel sie oft zu bieten hat!

09 Sep

Praktikum: Gewinn oder Ausbeute?

„Praktikum“, das klingt doch stets nach etwas sehr Positivem, mit dem man wertvolle Erfahrungen und Praxis im Beruf verbindet. Fragt man bei Erwachsenen Leuten nach, so sind sie nahezu immer der Meinung, dass ein Praktikum etwas sehr wertvolles sei, was Jugendliche unbedingt machen sollten. Dass ein Praktikum allerdings zwei Seiten hat, ist vielen Menschen nicht bewusst.

Unumstritten sind Praktika wertvolle Erfahrungen für die angehenden Berufstätigen. Weiß man nicht, welche berufliche Laufbahn man einschlagen soll, so ist ein Praktikum eine sehr gute Möglichkeit, dies herauszufinden. Man kann in die verschiedenen Branchen ganz unverbindlich hinein schnuppern, ohne sich verbindlich auf einen Beruf festzulegen. Viele Menschen finden hierbei Berufe, die ihnen gefallen oder nicht gefallen.

Des Weiteren bietet ein Praktikum eine sehr gute Möglichkeit, zur eher theoretischen Ausbildung, Praxiserfahrung zu sammeln. Dies ist wichtig und erleichtert somit den Berufseinstieg. Vor allem für Studenten ist ein Praktikum nahezu unumgänglich, da die Universität hauptsächlich theoretische Veranstaltungen anbietet. Um zu wissen, wofür man lernt und wie man die theoretisch gelernten Dinge in der Praxis umsetzt, ist ein Praktikum äußerst wertvoll.

Zur Ausbeute wird ein Praktikum allerdings dann, wenn Firmen, die Praktikanten als billige Arbeitskräfte ausnutzen. So ist bei vielen Unternehmen mittlerweile Gang und Gebe, dass die fertig ausgebildeten oder studierten Menschen zunächst eine Praktikumsstelle angeboten bekommen, bevor sie eine Festanstellung bekommen. Dies ist äußerst bedenklich, denn sie arbeiten dann wie eine Vollzeitkraft, bekommen aber nur einen Bruchteil des Lohnes.

Sich selbst zu versorgen inklusive Wohnungen Miete ist hierbei ein großes Problem. Die Unternehmen hingegen stellen mittlerweile oft nur noch Praktikanten ein, die bereits eine fertig abgeschlossene Ausbildung haben und eigentlich eine Festanstellung verdient hätten. Praktikanten, die sich noch in der Lehre befinden haben es somit schwer, einen Platz zu finden, da die Firmen diese Bewerber zweitrangig behandeln. So hat, wie so vieles, auch ein Praktikum seine guten Seiten, aber auch Schattenseiten.

09 Sep

Ausbildung ohne Führerschein kaum möglich

Jugendliche scheitern bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht selten daran, dass sie keinen Führerschein haben. Aber selbst wenn sie bereits das 18. Lebensjahr vollendet haben, ist nicht immer ein Führerschein vorhanden. Gründe dafür gibt es viele, am häufigsten sind diese wohl in den fehlenden finanziellen Mitteln für die Führerscheinprüfung zu finden, deutlich seltener sind dagegen die Fälle, in denen eine MPU aussteht, weil schon einmal erheblich gegen die Regelungen im Straßenverkehr verstoßen wurde.

Allerdings kann kaum eine Ausbildungsstätte heute noch ohne Führerschein erreicht werden. Die erste Frage im Vorstellungsgespräch lautet deshalb auch nicht selten, ob Fahrzeug und Führerschein vorhanden sind. Sind diese nicht vorhanden, kann man zwar grundsätzlich auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen, allerdings kann es hier gerade im Schichtbetrieb zu Schwierigkeiten kommen, wenn diese Verkehrsmittel nicht zur Verfügung stehen.

An diesen einfachen Beispielen zeigt sich, wie wichtig der eigene Führerschein für Jugendliche ist. Eltern sollten sich dessen ebenso bewusst sein, denn sie sorgen für die wichtigsten Voraussetzungen, damit ihre Kinder eine gute Ausbildung erhalten. Mit Hilfe von Sparplänen und Co. kann das Geld für den Führerschein über viele Jahre hinweg angelegt werden und dadurch können sich die Jugendlichen den Traum vom eigenen Führerschein frühzeitig erfüllen. Somit haben sie bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Zwar gelten diese Regelungen oft nur im Bereich der beruflichen Ausbildung in Unternehmen, aber genauso kann der Führerschein an der Uni sinnvoll sein, da viele Universitäten heute sehr viele Gebäude nutzen, die recht weit voneinander entfernt liegen. Alleine die Fahrt zur Bibliothek kann dabei schon anstrengend werden, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden muss. Ebenso sollten Eltern schon frühzeitig darauf achten, den Kindern die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr nahe zu bringen, um sie vor der Anordnung einer MPU zu bewahren. Es zeigt sich, dass schon im Vorfeld viel für die Ausbildungssicherung getan werden kann und das Eltern hier einen recht großen Einfluss haben.

09 Sep

Ausbildung zwischen Wickeltaschen

Die demographischen Prognosen für Europa machen deutlich: Unser Kontinent ergraut. Besonders in Mittel-, Ost- und Südeuropa ist zukünftig mit Bevölkerungsrückgang aufgrund geringer Geburtenraten zu rechnen. Wie viel Hoffnung auf Verjüngung diese Teile Europas durch Zuwanderung haben, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass wir Nachwuchs brauchen.

Doch verzichten aufgrund wirtschaftlich ungünstiger Rahmenbedingungen junge Familien heutzutage gerne auf Kinder, um zunächst eine solide Basis zu schaffen. Ausbildung statt Wickeltaschen lautet die momentane Devise, aber das kann natürlich kein Credo für die Zukunft Europas und unsere Kinder sein.

Selbstverständlich ist es klug, zunächst eine solide Basis durch eine Ausbildung zu schaffen und erst hinterher den Kinderwunsch zu verwirklichen. Doch sollte angesichts der demographischen Entwicklung das Kinderkriegen mehr gefördert werden. Kinder, die unsere Zukunft in die Hand nehmen können, sind ebenso wichtig wie eine grundsolide Ausbildung. Das vereinen von Familie und Berufsausbildung bzw. Studium muss jungen Familien zugänglicher gemacht werden, wenn Europa überleben will.

Bisher sah beispielsweise für junge Studierende, die ein Kind bekamen, die Lage folgendermaßen aus:

  • Windeln wechseln statt Hausarbeiten.
  • Baby stillen anstatt Seminar besuchen.
  • Wickeltaschen tragen, anstelle von Lehrbüchern.
  • Babyschuhe stricken statt Freunde treffen.

Die Liste könnte noch viel weiter geführt werden, soll aber nur exemplarisch die schwierige Vereinbarkeit von Säugling und Studium verdeutlichen. Die Politik muss kreative Lösungen dafür finden, denn ohne Neugeborene hat Europa keine Nachfolger, die es ausbilden könnte. Die Rechnung ist sehr einfach: Wo vorne nichts reingeht, kommt auch nichts hinten raus, um die drastische Situation ganz einfach mal plastisch darzulegen.

Wenn wir schon das Recht auf Schule, Ausbildung und Selbstständigkeit einerseits und das Recht auf staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen andererseits gesetzlich verankert haben, sollte man sich zumindest darum Bemühen auch Gebrauch davon zu machen. Sonst stehen unsere Kinder eines Tages ihrerseits entweder kinderlos und arbeitend oder mit Kinder und arbeitslos da, was das Leben, wenn man es sich als Glas vorstellt, schon einmal zur Hälfte leert.

09 Sep

Soziale Ungerechtigkeit

In Deutschland geht sie immer weiter auf: Die soziale Schere. Bildung wird hier zunehmend zu einer staatlichen Leistung, von denen vor allem diejenigen profitieren können, deren Eltern wohlhabend sind. Diese Entwicklung führt auch dazu, dass die Probleme dieser verschiedenen Gruppen sich immer mehr voneinander unterscheiden: Wo sich die Einen vielleicht über steigende Heizölpreise beschweren, Frieren die Anderen, weil sie nicht einmal Geld für ausreichend warme Kleidung im Winter verfügen.

Nicht selten haben Sie sicherlich im Winter Kinder gesehen, die auf der Straße mit einem T-Shirt oder einer dünnen Jacke herum rennen. Dies geschieht nicht etwa zum Trotz, sondern, weil nichts Anderes zum Anziehen vorhanden ist. Wie sollen die Eltern dieser Kinder denn dann noch Geld für eine optimale Förderung (wie etwa Nachhilfestunden) aufbringen, wenn nicht einmal die finanziellen Mittel für die Deckung der Grundbedürfnisse vorhanden sind?!

Und hier liegt auch schon das nächste Problem: Wer in Deutschland eine höhere Schule besuchen möchte, muss dementsprechende Leistungen erbringen. Tut sich ein Kind damit schwer, können die Eltern die Lernprozesse durch private Förderung wie etwa Nachhilfe unterstützen. Diejenigen aber, die das Geld für diese Förderangebote nicht haben, haben demzufolge nach keine Möglichkeit, ein Gymnasium zu besuchen – außer sie verfügen über eine hohe Intelligenz.

Hinzu kommt jedoch leider, dass sich wohlhabendere Eltern mehr für die Schulbildung und den regelmäßigen Schulbesuch ihrer Kinder interessieren, als es Eltern von Kindern aus sozial schwächeren Familien tun. Dies bedeutet, dass solche Kinder, dadurch, dass sie weniger Unterstützung (egal ob finanzieller oder motivationaler Art) von Zuhause erleben, mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Sonderschule oder der Haupt – und bestenfalls der Realschule ihren Abschluss machen (wenn sie ihn machen).

Die Frage ist nun: Kann man unter solchen Bedingungen noch von eingehaltenen Kinderrechten sprechen?! Sollte nicht mehr Chancengleichheit bestehen? Und wie kann man die Kinder aus sozial schwächeren Familien unterstützen? Wie kann man ihnen neue Hoffnung geben und ihnen zeigen, dass auch sie ein wichtiges Glied in unserer Gesellschaft sind?

09 Sep

Regelungen vor einem Auslandsaufenthalt

Die Ausbildung der Jugendlichen muss mehr an Bedeutung gewinnen. Bildungsminister und die ganze Regierung müssen mehr daran interessiert sein, dass Jugendliche eine angemessene Ausbildung durchführen können. Diese sollte deren Interessen entsprechen, sodass sie ihre persönlichen Fähigkeiten bestens entfalten können. In Zeiten, in denen hohe Studiengebühren gezahlt werden müssen ist dies meist nicht möglich. Die finanziellen Möglichkeiten der Eltern entscheiden oft darüber, wer studieren kann und wer nicht.

Neben den finanziellen Herausforderungen, die an junge Leute in der Ausbildung gestellt werden, werden auch die Ansprüche der Unternehmen immer höher. Viele Firmen verlangen mittlerweile, dass ein angehender Azubi bereits einen Auslandsaufenthalt nachweisen muss. Bewirbt man sich nach einem Studium bei einem Unternehmen, hat man nahezu keine Chance auf eine Stelle, wenn man nie im Ausland gelebt oder gearbeitet hat.

Aus diesem Grund heißt es heute für alle angehenden Berufe, dass ein längerer Auslandsaufenthalt einen riesen Vorteil bei der Einstellung bewirkt. Natürlich ist ein erheblich großes Eigenengagement gefragt, wenn man eine Zeit im Ausland verbringen möchte. Es stehen zwar viele Möglichkeiten zur Verfügung, jedoch sind auch sehr viele Menschen an einem Auslandsaufenthalt interessiert.

Hat man schließlich eine Perspektive oder gar eine sicheren Platz im Ausland, geht es schon an die Vorbereitungen, die man nicht unterschätzen sollte. Zunächst wir empfohlen, dass man sich eine eigene Telefonnummer anlegt. Man muss jederzeit erreichbar sein, sowohl für Freunde als auch für berufliche Partner.

Kommt man in ein fremdes Land, so weiß man natürlich nicht, welcher Anbieter hier besonders teuer oder günstig ist. Aus diesem Grund stellt man am besten einen Telefonanbietervergleich auf, denn somit kann man am besten die Angebote miteinander vergleichen und herausfinden, welcher Vertrag am besten passt.

Darauf zu achten ist auch, dass neue Telefonverträge in der Regel von der Schufa geprüft werden müssen. Es gibt allerdings auch eine Reihe an Verträgen, die dies nicht verlangen. Es wird empfohlen, in der Internet Suchmaschine nach dem Begriff „Verträge schufafrei„ zu suchen, wobei man mit Sicherheit schnell fündig wird.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de

09 Sep

Erasmus ? eine wertvolle Erfahrung!

Heutzutage verschlägt es viele Jugendliche ins Ausland. Dies ist auch gut so, denn von einigen Unternehmen wird mittlerweile vorausgesetzt, dass der Bewerber einen längeren Auslandsaufenthalt nachweisen kann. Sprachliche Fähigkeiten sowie wertvolle Lebenserfahrungen sind die Hauptpunkte, die bei einem Auslandsaufenthalt erworben werden.

Man hat dabei enorm viele Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt durchzuführen. Bereits viele Schüler entscheiden sich in ihren jungen Jahren dafür, ein Jahr im Ausland zur Schule zu gehen, um ihre sprachlichen Fähigkeiten insbesondere für das Abitur zu verbessern. Es werden in diesen Fällen zahlreiche Schulaustauschprogramme angeboten.

Relativ leicht hat man es im Studium. Es gibt in der Regel eine Reihe von Partneruniversitäten der eigenen Hochschule. Programme wie beispielsweise Erasmus erleichtern den Auslandsaufenthalt und ermöglichen den Austausch der Studenten in Europa. Wie man den Platz bekommt, ist an jeder Universität unterschiedlich.

In der Regel muss man zunächst sich einem Bewerbungsverfahren unterziehen. Hierbei ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen, der die wichtigsten Informationen bezüglich der Person enthält. Oft muss ein Lebenslauf hinzugefügt werden. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Bewerber ist ein selbst angefertigtes Motivationsschreiben, in dem die Gründe und Vorhaben dargelegt werden, die den Auslandsaufenthalt rechtfertigen. Das Erasmusprogramm muss sich also nicht um Bewerber kümmern – davon gibt es genug. Aus diesem Grund gibt es weder viel Werbung noch Werbeartikel, die auf das Programm aufmerksam machen. In den Universitäten gibt es Informationen zu dem Erasmus Programm aber auch hier gilt es ein proaktives Engagement an den Tag zu legen um an dem Ersamus Programm teilnehmen zu dürfen.

Für das Erasmus Programm

Gehört man nun zu den Glücklichen, die einen Erasmus Platz bekommen haben, so kann man sich wirklich enorm freuen. Es wird eine Erfahrung sein, die man sein ganzes Leben wohl nicht mehr vergessen wird. Das Programm Erasmus erleichtert den Studenten eine Menge an Organisationsarbeit. So wird beispielsweise oft gleich ein Zimmer in einem Studentenwohnheim angeboten, sodass man sich die mühsame Wohnungssuche ersparen kann.

Zusätzlich erhält man noch Erasmusgeld. Dies soll die Studenten bei ihrem Auslandsaufenthalt finanziell unterstützen. Wer Bafög empfängt, soll unbedingt spezielles Auslandsbafög beantragen. Dies ist in der Regel höher, da Auslandsaufenthalte teurer sind als das Leben in der Heimat. Ist das alles erledigt, kann man voller Vorfreude seine Koffer packen und in ein unvergessliches Erasmus Jahr starten.

09 Sep

Interkulturelle Kompetenz

Die Vermischung unterschiedlicher Kulturen innerhalb Europas und weltweit schreitet stetig voran. Dadurch treffen verschiedene Wertvorstellungen, Handlungsweisen und Religionen aufeinander. Um schon vom Kindesalter an, die berufliche Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, ist es empfehlenswert vom Kindergarten über die Schulausbildung bis zur Hochschulausbildung und darüber hinaus, Fähigkeiten zum Umgang mit kultureller Diversität zu vermitteln.

Diese Schlüsselkompetenz wird in Zukunft eine immer größere Rolle im Arbeitsleben einnehmen, denn nur wer flexibel ist, kann auf dem Arbeitsmarkt punkten und dazu gehört es auch, sich in fremde Lebensstile integrieren zu können. Dabei werden transkulturelle Kompetenzen häufig noch unterteilt in Fremdsprachenkenntnisse, Landeskunde, etc. Doch man kann sich auch die Frage stellen: „Was bedeutet interkulturelle Kompetenz für ein Kleinkind ?“ oder „Wie wird sie für Hochschulabsolventen definiert ?“

Da sich die, an das menschliche Gehirn, gestellten Aufgaben im Laufe des Lebens verändern, ist es nur logisch, dass Kleinkinder und Schulabgänger nicht dieselben „soft skills“ lernen müssen, um an ihre Umwelt möglichst optimal angepasst zu sein. Das heißt, als Schulabsolvent benötigt man z.B. eine Fremdsprache zum Verständnis einer ausländischen Lebensart. Wohingegen ein Kleinkind schon im Hinblick auf Kultur „kompetent“ ist, wenn es Öffentliche Spielplatzgeräte von verschiedenen Städten unterscheiden und sich an diese spezielle Stadtkultur anpassen kann.

Woran macht man also für spezifische Altersgruppen fest, was genau interkulturelle Kompetenz für eben diese Altersgruppe bedeutet ? Genügt es für Kleinkinder bereits die Spielplatz Planung des Spielplatzes um die Ecke von der, des nächsten Spielplatzes zu unterscheiden ? Damit wäre die differierende Spielplatz Gestaltung der Maßstab des transkulturellen Wissens. Oder ist es für schon die Kleinen wichtiger eine Fremdsprache zu beherrschen ?

Diese Fragen sind deshalb wichtig, da man sich bei der Standardisierung von Schlüsselqualifikationen natürlich Gedanken darüber machen sollte, bei welchem individuellen Entwicklungsstand ein Mensch ganz bestimmte Fähigkeiten verinnerlicht haben sollte. Darauf aufbauend, wäre man in der Lage durch Frühförderung intensiver auf eine globalisierte Welt vorzubereiten.

09 Sep

Ausbildung: Finanzielle Belastungen

Für Auszubildende und Studenten in Europa kommen viele finanzielle Belastungen während der Ausbildungszeit zustande. Zum Einen fallen die Studien – oder Schulgebühren an, außerdem die Kosten für die Lehrmaterialien sowie für Unterkunft und Verpflegung. Zum Anderen sind  Studenten und Auszubildende auch nicht vor weiteren Kosten geschützt, wie etwa dem Zusatzbeitrag für Krankenkassen oder den Rundfunkgebühren. Gerade was den Zusatzbeitrag der Krankenversicherung angeht, sind viele empört und wechseln deshalb auch ihre Krankenkassen. Doch wie kam es eigentlich dazu und was sind die Folgen dieser Erhöhung?

Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen wurden eingeführt, weil sie rote Zahlen schrieben. Dies geschah, weil die Mittel, die sie aus den Gesundheitsfonds und gleichzeitig aus den Beiträgen der Bundesbürger erhielten, nicht ausreichten, um die laufenden Kosten zu decken. Diese stiegen nämlich in den letzten Jahren, an – vor allem durch die Kosten für die Medikamente. In den letzten Monaten haben sich bereits einige Krankenkassen für eine solche zusätzliche Zahlung entschieden, die sie von ihren Versicherten fordern. Bei der BKK Merck sind es zum Beispiel 8€, die ihre Versicherten nun zusätzlich zahlen sollen.

Viele Versicherte lassen sich dies nicht gefallen – so gab es bereits 440000 Krankenkassenwechsel aufgrund der eingeführten Zusatzbeiträge. Diese Wechsel sind geschehen, weil die Versicherten ihr Sonderkündigungsrecht einsetzten, nachdem die Zusatzbeiträge erhoben wurden. Die Gewinner in dieser Angelegenheit waren die Techniker Krankenkasse, die AOK und die Barmer GEK, da diese drei Kassen derzeit keine Zusatzbeiträge von ihren Kunden verlangen. Voller Spannung wird nun beobachtet, wie sich die Dinge weiter entwickeln.

Die Krankenkassen an sich werden auch vom Bundesrechnungshof kritisiert, welcher ihnen Geldverschwendung vorwirft. Man fordert hier mehr Finanzkontrolle. Kritiker der Zusatzbeiträge der Krankenversicherung fürchten nun, dass durch diese Beiträge auch eine Kopfpauschale leichter durchgesetzt werden könnte, die jeder Bundesbürger (unabhängig vom Einkommen) zahlen müsse – also auch ein Hartz IV – Empfänger. Hat dies noch mit Gerechtigkeit zu tun? Und wo bleibt das Recht auf Gesundheit und Bildung? Kann man Studenten, Arbeitslosen und Auszubildenden diese zusätzlichen Beiträge wirklich zumuten oder wird dadurch die gesellschaftliche Wohlstands – Schere nur noch weiter geöffnet?

09 Sep

Trainee Stellen in Europa

Nach einem Hochschulstudium zieht es die Absolventen in die Praxis, sie möchten ihr gelerntes Wissen, ihre Fähigkeiten nun im Arbeitsalltag erproben. Doch nicht immer gelingt ein nahtloser Übergang von der Hochschule zur Festanstellung. Eine weitere gute Einstiegsmöglichkeit in die Branchen sind die Trainee – Stellen, eine Maßnahme, die das Recht auf Weiterbildung ermöglicht.

Ein Trainee ist sozusagen ein „Edellehrling“, nämlich jemand, der von der Hochschule kommt und im Betrieb professionell eingearbeitet wird. Dieser soll sich in der Einführungsphase im Betrieb bewähren. Als Trainee kann man bestimmte Firmenbereiche kennen lernen. Das geschieht während eines speziellen Förderprogramms, welches man durchläuft. Dieses ist von unterschiedlich langer Dauer, in der Regel etwa 6 bis 24 Monate lang und ist auf den Teilnehmer zugeschnitten.

Während es bis vor Kurzem noch die Regel war, dass es vor allem Traineestellen für Juristen, Studenten der BWL und VWL gab, so werden zunehmend auch Trainees in den Naturwissenschaften oder den Gesellschaftswissenschaften eingesetzt. Diese Stellen haben für den Bewerber den Vorteil, dass er das Unternehmen gut kennen lernt und dafür ein ähnliches Gehalt erhält, wie ein Direkteinsteiger. Je nach Branche liegt das Gehalt eines Trainees bei etwa 36000 Euro jährlich (im Durchschnitt), also ca. 3000 Euro brutto im Monat.

Einsätze im (europäischen) Ausland sind für Trainees normal, auf diese Weise können sie mehr Erfahrungen sammeln und der Arbeitgeber kann dadurch herausfinden, ob der Bewerber für eine Festanstellung geeignet ist. Diese Stellen kann man zum Beispiel im Internet über spezielle Jobbörsen finden. Auch in den Universitäten werden mitunter Trainee – Stellen ausgeschrieben. Hier gilt also: Augen offen halten!

Gerade durch die Globalisierung und die Umstellung auf Bachelor – und Masterabschlüsse sind solche Einsätze im Ausland noch mehr gefragt, als früher. In bestimmten Bereichen wie etwa in der Wirtschaft macht sich eine Stelle als Trainee im Ausland genauso gut im Lebenslauf, wie etwa ein Auslandssemester. Für weitere Informationen sprechen Sie am besten mit einem Berater Ihrer Universität.

TIPP:
Eine Trainee Stelle im europäischen Ausland ist sicherlich eine tolle Erfahnung und prägt für den Rest des Lebens. Wie bei einem anderen Auslandsaufenthalt sollte man sich ausreichend über eine Krankenversicherung im Ausland informieren und diese wenn nötig auch Weit im Vorfeld abschließen. Weiter sollte man unbedingt mit dem zukünftigen Arbeitgeber sprechen in wie weit ggf. eine Versicherungspflicht im Einsatzland besteht.

Bild: Konstantin Gastmann  / pixelio.de