08 Jul

Sind Scheidungskinder schlechter in der Schule?

Was Scheidungskinder und deren schulische Leistungen angeht, sind Statistiken ziemlich eindeutig: tatsächlich werden die Noten schlechter, wenn sich die Eltern trennen. Bei einigen Schülern ist der Leistungsabfall nur minimal, während andere, die schon vorher mit den Anforderungen des Lehrplans zu kämpfen hatten, auch mal sitzen bleiben. Die gute Nachricht ist aber, dass die schlechten Leistungen üblicherweise nicht von Dauer sind: Meist fangen sich die Kinder mit der Zeit wieder und finden zurück zu dem Niveau, auf dem sie sich vor der Scheidung ihrer Eltern befanden.

Oft lässt sich das sicherlich dadurch erklären, dass Kinder feste Strukturen brauchen. Wenn sich die Eltern plötzlich distanziert zu einander verhalten, oft streiten oder ein Elternteil plötzlich auszieht, geraten alte Gewohnheiten durcheinander. Das Kind reagiert mit Unsicherheit und weiß nicht mehr, worauf es sich verlassen kann. Selbst wenn Eltern sich darum bemühen, ihre Differenzen im Verborgenen auszutragen, spüren Kinder doch, das was in der Luft liegt.

Entschließen sich die Eltern dazu, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen, kann ein guter Anwalt dabei helfen, die Formalitäten möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen. Eine Auswahl von Anwälten aus der eigenen Stadt lässt sich über Google mit Suchbegriffen wie beispielsweise “Anwalt Würzburg” finden. Viele Anwälte listen auf ihren Websites die einzelnen Leistungen auf, sodass Interessenten schnell rausfinden, ob Familienrecht dazu gehört.

Je schneller und unkomplizierter eine Scheidung über die Bühne geht, umso eher kann auch das Kind in einen routinierten Alltag zurückkehren. Auch wenn es bei einem Elternteil lebt und den Vater oder die Mutter nicht mehr jeden Tag sehen kann, bestehen doch die meisten Tage aus festen Mustern. Statt auf die Situation zu Hause, kann sich das Kind jetzt wieder auf Hausaufgaben und Klassenarbeiten konzentrieren.

Ehen, die lebenslang halten, sind heutzutage selten. Manche Paare versuchen zusammenzubleiben, um ihren Kindern ein sicheres zu Hause zu bieten. Ob diese Strategie besser ist als eine Trennung, müssen die Betroffenen selbst entscheiden. Für den schulischen Erfolg der Kinder ist auf jeden Fall Beständigkeit wichtig. Ganz egal, wie die Familie zusammengesetzt ist.