11 Okt

Verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung

Bildungsweg

In Deutschland findet man etwa 350 anerkannte Ausbildungsberufen. Mit den entsprechenden unterschiedlichen Fachrichtungen kommt man sogar auf über 400. Dabei werden einige Ausbildungsberufe sehr häufig gewählt und dominieren somit. Insgesamt 25 Prozent der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im letzten Jahr fallen dabei auf nur insgesamt sieben Berufe. Dabei stehen Berufe wie Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/-in, Bürokaufmann/-frau oder Kraftfahrzeugmechatroniker/-in an vorderster Stelle.

Hat man sich für einen Ausbildungsberuf entschieden, so sollte man sich schon frühzeitig über diesen Beruf informieren. Hierzu sollte man auch die eigenen Fähigkeiten und Interesse ermitteln. Zudem kann man durch Praktika auch den ausgewählten Beruf testen. Wichtig ist aber auch, dass man neben dem Wunschberuf auch Alternativen im Blick hat.

Dabei gibt es für die Auszubildenden verschiedene Möglichkeiten, um eine Ausbildung zu machen. Die meisten Lehrstellen findet man im Rahmen der betrieblichen Ausbildung. Daneben findet man aber auch das Duale Studium oder auch die schulische Ausbildung. Dabei bezeichnet man die betriebliche Ausbildung auch als duale Ausbildung. Bei dieser Möglichkeit arbeiten die Unternehmen sowie die staatlichen Berufsschulen zusammen und führen die Auszubildenden auch zusammen bis zum Berufsabschluss.

Bei der betrieblichen Ausbildung findet man als Sonderform die Stufenausbildung. Dabei wird nach einem Teil der Ausbildung ein erster berufsqualifizierender Abschluss erreicht. Solch ein Unternehmen ist zum Beispiel die Deutsche Annington welche sowohl Ausbildungsberufe in der betrieblichen Ausbildung als auch im Dualen Studium anbietet.

Unternehmen, welche speziell auf ihren Betrieb zugeschnittene Fachleute suchen und diese ohne Einarbeitungszeit beschäftigen wollen, denen kommt das duale Studium oder auch die Abiturientenausbildung entgegen. Abiturientenausbildungen bieten dabei ganz flexible Modelle, da diese nicht einheitlich geregelt sind. Die praktischen Anforderungen werden auch hier in den Firmen und Unternehmen gelehrt während die theoretischen Anforderungen in einer unternehmensinternen Schule oder einem anderen Bildungsinstitut gelehrt werden.

Bei der dualen Ausbildung stehen den Auszubildenden neben den Betrieben staatlich anerkannte Hochschulen für das theoretische Wissen zur Verfügung. Voraussetzung für diese Ausbildung ist der Besitz der allgemeinen oder der fachgebundenen Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.

In der reinen schulischen Ausbildung werden viele medizinische oder sozialpädagogische Berufe oder auch Fremdsprachenberufe und Sekretariatsberufe ausgebildet. Für die praktischen Abschnitte dieser Ausbildungsform bieten sich Praktika an.

Bild: Gerd Altmann/Carlsberg1988  / pixelio.de